Statuten

1 Name, Sitz, Zweck
§ 1 Der Fri­sche Wind Ober­lunk­ho­fen (fwo), nach­fol­gend Ver­ein genannt, bil­det einen Ver­ein im Sin­ne von Art. 60 ff ZGB mit Sitz in Ober­lunk­ho­fen.
§ 2 fwo ver­eint poli­tisch inter­es­sier­te Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner von Ober­lunk­ho­fen. Der Ver­ein befasst sich haupt­säch­lich mit Gemein­de- und regio­na­ler Poli­tik. Der Ver­ein enga­giert sich aktiv bei den anste­hen­den Dorf­ent­wick­lungs­fra­gen.
§ 3 Der Ver­ein ist über­par­tei­lich, kon­fes­sio­nell neu­tral und ver­folgt kei­ne kom­mer­zi­el­len Zwe­cke.
2 Mit­glie­der
§ 4 Mit­glie­der des Ver­eins müs­sen in Ober­lunk­ho­fen wohn­haft sein und sol­len sich mit den Zie­len des Ver­eins iden­ti­fi­zie­ren kön­nen.
§ 5 Auf Antrag des Vor­stands kann ein Mit­glied an der ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung aus­ge­schlos­sen wer­den. Der Aus­schluss muss begrün­det wer­den.
3 Orga­ne
§ 7 Orga­ne des Ver­eins sind:
  • Mit­glie­der­ver­samm­lung
  • Vor­stand
  • Fach­grup­pen
  • Revisor/Revisorin
§ 8 Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung fin­det jeweils im 1. Quar­tal des Kalen­der­jahrs statt.
§ 9 Aus­ser­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen kön­nen auf Anord­nung des Vor­stands oder auf Ver­lan­gen von min­des­tens 1/5 der Mit­glie­der ein­be­ru­fen wer­den.
§ 10 Die Ver­eins­mit­glie­der sind min­des­tens zwei Wochen im Vor­aus schrift­lich ein­zu­la­den. Der Ein­la­dung für die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung sind die Rech­nung und die Bilanz inkl. Bud­get bei­zu­le­gen.
Anträ­ge sind min­des­tens sie­ben Tage im Vor­aus schrift­lich an das Prä­si­di­um zu rich­ten.
Stimm­be­rech­tigt an der Mit­glie­der­ver­samm­lung sind aus­schliess­lich Ver­eins­mit­glie­der.
§ 11 Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist obers­tes Organ des Ver­eins und hat fol­gen­de Befug­nis­se:
  • Abnah­me des Jah­res­be­richts, der Jah­res­rech­nung und des Bud­gets
  • Wahl des Prä­si­di­ums, des Vor­stands und des Revisors/der Revi­so­rin
  • Fest­set­zung der Mit­glie­der­bei­trä­ge
  • Vor Gemein­de-Wah­len: Nomi­na­ti­on oder Unter­stüt­zung von Kan­di­da­tIn­nen für Gemein­de­äm­ter
  • Sta­tu­ten­än­de­run­gen
  • Auf­lö­sung des Ver­eins oder Fusi­on mit ande­ren Insti­tu­tio­nen
§ 12 Das Prä­si­di­um und die Vor­stands­mit­glie­der wer­den auf die Dau­er von zwei Jah­ren durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung gewählt.
Der Vor­stand besteht aus min­des­tens drei und höchs­tens fünf Mit­glie­dern. Er kon­sti­tu­iert sich selbst.
§ 13 Der Vor­stand ist zustän­dig für Geschäf­te, die nach Sta­tu­ten nicht aus­drück­lich der Ver­samm­lung der Mit­glie­der vor­be­hal­ten sind. Dies umfasst im Beson­de­ren:
  • Erstel­len des Jah­res­be­richts, der Jah­res­rech­nung, der Bilanz und des Bud­gets
  • Voll­zug der Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung
  • Ein­set­zen von Fach­grup­pen
§ 14 Die rechts­ver­bind­li­che Unter­schrift führt das Prä­si­di­um in Ver­bin­dung mit einem wei­te­ren Mit­glied des Vor­stands.
§ 15 Der Vor­stand ist beschluss­fä­hig, wenn die Hälf­te der Mit­glie­der des Vor­stands anwe­send ist. Beschluss­fas­sung erfolgt mit ein­fa­cher Mehr­heit, bei Stim­men­gleich­heit hat das Prä­si­di­um den Stich­ent­scheid.
§ 16 Der Revi­sor bzw. die Revi­so­rin amtet als Kon­troll­stel­le.
§ 17 Die Kon­troll­stel­le kon­trol­liert jähr­lich die Ver­eins­rech­nung und erstat­tet der Mit­glie­der­ver­samm­lung Bericht und Antrag.
4 Finan­zen
§ 18 Die Ein­künf­te des Ver­eins sind:
  • Jah­res­mit­glie­der­bei­trä­ge
  • Spen­den und Zuwen­dun­gen
§ 19 Das Geschäfts­jahr beginnt am 1. Janu­ar und endet am 31. Dezem­ber.
5 Haf­tung
§ 20 Für die Ver­bind­lich­kei­ten des Ver­eins haf­tet aus­schliess­lich das Ver­eins­ver­mö­gen.
6 Auf­lö­sung
§ 21 Ein Antrag auf Auf­lö­sung des Ver­eins kann nur auf Ver­lan­gen des Vor­stands oder 1/5 der Mit­glie­der erfol­gen. Die Auf­lö­sung muss mit Zustim­mung einer 2/3 Mehr­heit aller anwe­sen­den Ver­eins­mit­glie­der beschlos­sen wer­den.
§ 22 All­fäl­li­ge Ver­eins­ver­mö­gen wer­den bei Auf­lö­sung des Ver­eins gemein­nüt­zig gespen­det.
7 Schluss­be­stim­mun­gen
§ 23 Die Sta­tu­ten tre­ten am Tage ihrer Annah­me durch die Grün­dungs­ver­samm­lung in Kraft.
So beschlos­sen an der Grün­dungs­ver­samm­lung vom 31. März 2011.